12. September 2016 – Office Jugend & Politik im Dialog

#DialogWest Recap

Wie denken wir uns das Zusammenleben in Europa? Um diese Frage drehte sich alles bei der Dialogkonferenz West, die Anfang September in Innsbruck stattfand.

Von 31. August bis 3. September fand die Dialogkonferenz in Innsbruck statt. Zum Auftakt erkundeten die Teilnehmenden am ersten Abend das Zusammenleben in Innsbruck im Rahmen einer außergewöhnlichen Stadtführung. Dazu gehörte beispielsweise ein gemeinsames Foto mit 11 fremden Menschen. Die Ergebnisse einer Jugendbefragung zum Thema Zusammenleben sowie ein Vortrag zu Sinn und Nutzen von Medien dienten als Gesprächsgrundlage für den Austausch der Teilnehmenden zum Thema. Acht Gäste – darunter einige Integrationsbeauftragte – erzählten in parallelen Kamingesprächen inspirierende Geschichten, wo in ihrem Wirken (in Jugendzentren, in Gemeinden etc.) erfolgreiche Maßnahmen gesetzt wurden um das Zusammenleben zu verbessern. Aufbauend auf diese Fülle von Beiträgen wurde einen Tag lang daran gearbeitet, gemeinsame Ergebnisse zu erarbeiten. Diese umfassen Empfehlungen für die Politik, gemeinsame Ideen wohin das Zusammenleben in Europa gehen soll und ein paar konkrete Vorhaben der TeilnehmerInnen, die sie selbst umsetzen werden. Im Landhaus Innsbruck hatten interessierte PolitikerInnen aller Ebenen die Möglichkeit diese Ergebnisse zu hören und auch aus ihrem Leben in der Politik zu erzählen – ein spannender Austausch. Die Ergebnisse der Tagung wurden Jugendlandesrätin Beate Palfrader überreicht, welche zum Abschluss allen Teilnehmenden zu der tollen Arbeit gratulierte.

Als politische Gäste waren u.a. Europaabgeordneter Heinz Becker (ÖVP), Nationalratsabgeordnete Berivan Aslan (Grüne), JugendsprecherInnen Katharina Kucharowits (SPÖ) und Asdin El-Habassi (ÖVP), Johannes Überbacher, LTAbg (FPÖ) sowie Karlheinz Töchterle, ehemaliger Wissenschaftsminister und Nationalratsabgeordneter vor Ort, die sich mit den Jugendlichen im Rahmen eines „Dialogcafés“ austauschten.

Katharina Kucharowits, Jugendsprecherin der SPÖ, dazu: „Ich finde es so wichtig, zwanglos, ohne Schranken, mit unterschiedlichsten Leuten zu plaudern, nachzudenken, wie wir die ‚Welt – in diesem Fall das Zusammenleben in Europa – verbessern‘ können. Der strukturierte Dialog bietet genau dafür Raum. Unterschiedlichste Menschen, aus unterschiedlichsten Berufsfeldern, Bundesländern und Lebensrealitäten nehmen sich Zeit, um Visionen, Lösungen zu diskutieren. Wir brauchen mehr von diesen Formaten“

Weiterdiskutiert wird schon am 26. September bei der Veranstaltung „New Narrative for Europe“ im Wiener Albert Schweitzer Haus. Die nächste Dialogkonferenz findet von 15. bis 18. Februar in Tulln statt.

Mehr zur Konferenz: http://www.jugend-politik-dialog.at/zusammenleben/dialogkonferenz-innsbruck-2016/